
Am 7. Dezember 2010 begab sich ein Haufen glorreicher Vogelmenschen auf eine brisante Reise. 14 Monate später geht dieses Abenteuer, welches an jenem Tag kurz nach Mitternacht begann, nun vorerst zu Ende. Madness of Deathwing war der letzte Raidencounter Cataclysms und die Bewältigung dessen bedeutet die Einstellung aller progressiven Raidaktivitäten, sowie die Schliessung des Bewerbungsforums bis auf unbestimmte Zeit.
Ein langer und oft steiniger Weg liegt hinter uns. Technikprobleme, Membermangel, Setupschwächen. So manch hässliche Realitäten zeigten ihre Gesichter und die gesammelten Anekdoten dramaindozierter Hysterie und Gehässigkeiten füllen bei Bedarf mittlerweile sicher ein halbes Duzend schmandige Groschenromane. Dennoch stehen wir jenseits der Ziellinie und dies hauptsächlich aufgrund einer Person, die mit ihrem Durchhaltevermögen dem Rest immer ein Beispiel war. Sinestra mag scheisse sein, Ragnaros ewig dauern, Dragon Soul noch so qualvoll, der Priester verspätet und der Österreicher eingeschlafen. Pia blieb dran. Und dank ihm der Rest. Selten lag der Begriff "One-Man Show" näher an der Wahrheit als in unserem Fall. Und was für eine Show es war! Wir ziehen den Hut.
Doch auch allen anderen sei ein Lob und ein Dank für ihr Engagement ausgesprochen. Zum Beispiel Jean-Claude aus Weimar, mit all seinen zündstoffreichen Gedankenkonstrukten, die sich zwar oft anstrengenderweise im Sande verliefen, doch ohne die wir uns einen Raid nicht vorstellen konnten. Oder Sith-Frankenbayer, im zombiereichen Umfeld eine Gefahr für Freund und Feind und nebenbei König des Internets. Unser aller Freund der Berliner, der selbst in einem leeren Raum eine E-Schlägerei beginnen kann. Wundersame Warlock-LARPer in schneidigen Partybussen. Eldwyn, Best-Priest EU(TM). Er kam zum Looten und blieb zum Looten. Fred, die Übereule. Rebecca, die Schwarz. Seren, die Dipity. Shansong Shakur, Menschenfreund. Franz, der Kaiser und Surthas, der einzige Paladin der jemals nicht scheisse war(Sorry Franz). Lore-Polizei und Metzen-Bro Neonak und sein Bruder der MOBA Champion. Parn, Herr über die Quizfragen, so Badass wie das B im Barte Ivans. Sergeant Aimed-Shot, Real-Life Stallone mit der schlechtesten Leitung Deutschlands, sowie entschwunden aber unvergessen das wunderliche traverianische Duo und ein gewisser promiskuitiver Freund in Germersheim.
Was bleibt zu sagen? Für manch einen hat sich der Reiz der World of Warcraft erschöpft, so manch anderen führt es vielleicht in andere Gefilde und dann gibt es noch die Pandafeinde.
2011 war das Jahr von Epos und wir verbleiben im Wissen eine grossartige Zeit genossen zu haben.
Und wer weiss, was die Zukunft bringt.
Vogelmenschen sind ja schliesslich nicht umsonst untötbar.

Für Epos, für den Kaiser.
Farewell.










Epos
-=Eingangshalle=-
Kiko
